Zwei Menschen. Ein gemeinsamer Blick.
Wir arbeiten mit Menschen. Nicht mit Problemen.
Was uns verbindet, ist eine Beobachtung: Viele Menschen versuchen, mit immer mehr Anstrengung durch den Tag zu kommen. Mehr Disziplin, mehr Durchhalten. Und doch entsteht Veränderung oft genau dort, wo der Druck nachlässt.
Vielleicht kennst du das: Du funktionierst, aber du merkst kaum noch, wie sehr du dich dabei anstrengst. Der Nacken ist verspannt, der Atem bleibt oben, aber das fällt dir schon lange nicht mehr auf – es ist einfach dein Alltag geworden.
Wir kennen dieses Gefühl auch aus eigener Erfahrung. Und wie die meisten haben wir zuerst dort gesucht, wo man eben sucht: mehr Bewegung, bessere Haltung, die richtige Übung. Eine Zeit lang half das. Dann kam die Anspannung zurück – am selben Ort, aus demselben Grund. Irgendwann stellte sich eine andere Frage: Was, wenn das Problem nicht ist, dass wir zu wenig tun? Was, wenn es ist, dass wir die ganze Zeit etwas tun, ohne es zu merken?
Diese Frage hat uns zur Alexandertechnik geführt. Sie reiht sich nicht neben all die anderen Ansätze – sie verändert die Art, wie man überhaupt hinsieht. Statt zu fragen „Was muss ich ändern?", fragt sie: „Was mache ich gerade wirklich – jenseits von dem, was ich glaube zu tun?" Der Unterschied klingt klein. Er verändert fast alles.
Was seither entstanden ist, lässt sich schwer in einem Satz beschreiben. Am ehesten so: ein leiseres Nervensystem. Weniger Kampf mit dem eigenen Körper. Momente, in denen man merkt, wie man sich gerade festhält – und genau dadurch schon ein Stück loslassen kann, bevor daraus wieder Schmerz oder Erschöpfung wird.
Das ist keine Theorie für uns. Es ist die Arbeit, die wir seither mit anderen Menschen teilen – aus drei unterschiedlichen Richtungen, aber mit demselben Blick.
Michael Klemm
Michael begleitet Menschen dabei, Spannungsmuster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten im Alltag zu entdecken. Als Lehrer für Alexandertechnik und Embodiment-Coach interessiert ihn besonders eine Frage:
„Mich interessiert nicht, wie Menschen besser funktionieren. Mich interessiert, warum sie sich überhaupt so sehr anstrengen müssen."
Mareike Klemm
Als Lehrerin für Alexandertechnik bringt Mareike ein feines Gespür für Zusammenhänge im ganzen Menschen mit. In ihrer Arbeit geht es ihr weniger um einzelne Symptome als um das, was dahinterliegt.
Bevor sie zur Alexandertechnik kam, war Mareike als Mareike Schuth approbierte Ärztin und an einer wissenschaftlichen Studie zur Wirkung der Alexandertechnik bei chronischen Nackenschmerzen beteiligt. Sie praktiziert unabhängig von Leicht in Bewegung weiterhin als Ärztin.
„Nicht das einzelne Symptom erzählt die Geschichte – sondern das, was dahinterliegt."
Annika Stegger
Für unsere Stimm- und Gesangsformate arbeiten wir mit Annika Stegger zusammen – Sopranistin und Gesangspädagogin. Gemeinsam verbinden wir Körperwahrnehmung und Stimme zu etwas Eigenem.
„Die Stimme beginnt nicht im Hals. Sie beginnt lange vorher."
Warum wir zusammenarbeiten.
Am Anfang dachten wir, wir würden drei verschiedene Wege gehen. Erst mit der Zeit haben wir gemerkt: Es ist immer derselbe Mensch, den wir ansehen – nur durch drei unterschiedliche Augen. Deshalb arbeiten wir zusammen, nicht nebeneinander.
Was uns leitet.
Wir glauben nicht, dass Menschen korrigiert werden müssen. Wir glauben, dass sie sich selbst besser wahrnehmen dürfen.
Das zeigt sich am Schreibtisch genauso wie kurz vor einem Auftritt, im Beruf genauso wie in der Gesundheit. Es geht dabei eher ums Bemerken als ums Ändern.
„Menschen müssen nicht stärker werden. Sie müssen feiner wahrnehmen."
Am Ende zählt nur eines: ob dieser Blick dir weiterhilft.
Lerne uns kennen.
Am besten erfährst du in einem persönlichen Gespräch, ob unser Weg zu dir passt.