Jeden Tag greifst, hältst und berührst du unzählige Dinge – einen Türgriff, eine Tasse, ganz selbstverständlich. Wie sich das anfühlt, bemerken wir dabei oft gar nicht.
An diesem Vormittag richten wir unsere Aufmerksamkeit genau dorthin. Nicht, um etwas besser zu machen, sondern um zu entdecken, was sich zeigt, wenn wir dem Selbstverständlichen wieder Beachtung schenken.
Der Kaffeebecher am Morgen, die Tür zum Büro, die Hand, die du kurz gedrückt hast, die Tastatur den ganzen Tag über. Nichts davon hat dir gefehlt – aber vieles davon ist an dir vorbeigelaufen, ohne dass ein Moment daraus wurde.
Das ist kein Zeichen von Unachtsamkeit. Es ist einfach, wie Alltag funktioniert: Wir erledigen, statt zu erleben.
Die Füße stehen die ganze Zeit auf dem Boden, der Rücken lehnt am Stuhl, die Augen wandern durch den Raum, und die Stimme erreicht andere Menschen. All das begleitet uns ununterbrochen – meist, ohne dass wir es bemerken.
Vielleicht lohnt es sich, einem dieser alltäglichen Momente für einen Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu geben. Nicht, weil etwas fehlen würde, sondern weil sich gerade im Selbstverständlichen manchmal etwas Neues zeigt.
Sobald du wahrnimmst, wie du etwas anfasst, wie du stehst, wie du dich jemandem zuwendest, verändert sich oft schon etwas – ganz ohne Absicht. Eine Schulter, die sich löst, ein Atemzug, der tiefer geht, ein Moment, in dem du merkst, dass es auch anders ginge.
Genau darum geht es an diesem Vormittag. Nicht um eine richtige Art, sich zu bewegen, sondern um den Augenblick, in dem du wieder eine Wahl hast.
Wir beginnen in einer ruhigen Runde, in der jeder ankommen kann – im Raum und bei sich selbst. Es gibt nichts vorzubereiten und nichts zu können.
Früh am Vormittag kommen wir in Bewegung – gemeinsam mit einem anderen Menschen, in einem einfachen, sanften Kontakt. Nichts davon ist vorgeschrieben, du bestimmst selbst, wie viel Nähe sich für dich richtig anfühlt.
Von hier aus wechseln wir immer wieder: mal für dich allein, mal gemeinsam mit jemand anderem, ganz nach dem, was sich in dem Moment stimmig anfühlt.
Am Ende bleibt Zeit für Fragen und einen ruhigen Ausklang. Was du mitnimmst, ist selten ein fertiges Ergebnis – öfter ein neues Gespür für das, was schon da war.
Dieser Vormittag ist für alle, die neugierig darauf sind, sich selbst und ihren Alltag einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Ob du körperlich viel oder wenig gewohnt bist, spielt keine Rolle. Bequeme Kleidung genügt, alles andere ist da.
Wenn du dabei sein möchtest, freuen wir uns auf dich.
Wir sind beide Lehrer:innen für Alexandertechnik und arbeiten seit Jahren mit Menschen, die spüren möchten, wie viel Leichtigkeit im Alltäglichen steckt. In unseren Workshops geht es uns nicht darum, etwas beizubringen, sondern darum, gemeinsam etwas zu entdecken – mit viel Raum für deine eigene Erfahrung.
Vielleicht fragst du dich, warum wir uns ausgerechnet mit etwas so Alltäglichem wie Berührung beschäftigen.
Die Antwort hat sich über viele Jahre unserer Arbeit entwickelt. Im Einzelunterricht erleben wir immer wieder, dass Menschen mit Beschwerden, Anstrengung oder Unsicherheit zu uns kommen und sich neue Übungen oder bessere Abläufe erhoffen. Doch erstaunlich häufig beginnt Veränderung an einem anderen Punkt: in dem Moment, in dem etwas sichtbar wird, das vorher selbstverständlich war.
Genau deshalb arbeiten wir mit Alexandertechnik – nicht um Menschen beizubringen, wie sie sich richtig bewegen, sondern weil sie einen Weg eröffnet, Gewohnheiten wahrzunehmen, ohne sie sofort verändern zu wollen. Aus dieser Aufmerksamkeit entstehen oft neue Möglichkeiten, ganz ohne Druck.
Dieser Workshop ist aus genau dieser Haltung entstanden. Wir möchten dir keine Theorie über Berührung vermitteln. Viel wichtiger ist uns, einen Raum zu schaffen, in dem du beobachten, ausprobieren und eigene Erfahrungen machen kannst – manche im Kontakt mit einem anderen Menschen, andere ganz für dich allein. Oft sind es die kleinen Momente, die am längsten nachwirken.
Manchmal reicht ein Vormittag, damit sich etwas im Alltag anders anfühlt.
Nein. Alles, was wir an diesem Vormittag tun, ist so angelegt, dass du es unmittelbar selbst erleben kannst – ohne Vorbereitung, ohne theoretisches Wissen.
Nein. Es geht nicht um Leistung oder eine bestimmte Beweglichkeit, sondern um Wahrnehmung. Du arbeitest immer in deinem eigenen Tempo.
Wir wechseln zwischen Momenten, die du für dich erlebst, und Erfahrungen, die gemeinsam mit einer anderen Person entstehen. Alles geschieht in ruhiger Atmosphäre und ohne Erwartungen. Du entscheidest jederzeit selbst, was sich für dich stimmig anfühlt.
Alexandertechnik ist die Grundlage unserer Arbeit. Wissen musst du darüber nichts. Wir arbeiten mit einfachen, praktischen Erfahrungen, durch die die Zusammenhänge von selbst spürbar werden.
Für alle, die neugierig sind. Du brauchst keinen bestimmten Hintergrund und kein Ziel – nur die Offenheit, dir selbst für einen Vormittag etwas genauer zuzuschauen.
Mehr braucht es manchmal gar nicht.
Manchmal genügt eine kleine Rückfrage, um zu merken, ob ein Workshop der richtige Zeitpunkt ist.
Wähle den Weg, der sich für dich am leichtesten anfühlt.
Wähle den Weg, der sich für dich am leichtesten anfühlt.